Beschreibung
«Es ist ein Klangbild und will dem Kind keine Vorlage figürlicher oder dinglicher Zustände sein, vielmehr ein Weltgefühl und Bewusstsein schwebender und vorbeiziehender Formen.»
Karl Schmid zu seiner Gestaltung im Schulhaus Gutschick. An diesem Abend wollen wir erkunden, weshalb bildhaftes Gestalten für eine umfassende Entfaltung der Persönlichkeit unentbehrlich ist. Am Beispiel des Werkes von Karl Schmid untersuchen wir die Bedeutung des Form-Farberlebens für eine ganzheitliche Bildung. In seiner Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule (1941–1971), in der Zusammenarbeit mit Hans Arp sowie in seinem um angreichen Werk, legte Karl Schmid grössten Wert auf den spielerischen Zugang, so sagte er: «Über das ästhetische Erlebnis hinaus wollen alle künstlerischen Arbeiten die Bedeutung des geistigen Spiels beweisen. Spiel als Lebensvollzug, Spiel als menschliche Selbstverwirklichung. Das Spiel und die Spielmöglichkeiten, das Optische und das Ausseroptische, das Rationale und das Irrationale, das Nützliche und das Unnützliche müssen die grossen Kräfte und Erlebnisquellen einer Schule sein.»
Höhepunkte
- Podiumsgespräch mit Oliver Ike, Barbara Diethelm und Werner Schmidt
- Untersuchung der Bedeutung des Form-Farberlebens
- Fokus auf die ganzheitliche Bildung durch bildhaftes Gestalten
Allgemeine Informationen
Das Podiumsgespräch findet in der Fondation Lascaux in Brüttisellen statt und beleuchtet die Rolle des bildhaften Gestaltens für die persönliche Entfaltung. Experten diskutieren die Ansätze von Karl Schmid und dessen Einfluss auf die ästhetische Bildung.
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October 2026
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