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Konzernverantwortungsinitiative 2.0: Wo steht das Parlament und wie engagiert sich die Zivilgesellschaft?

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Beschreibung

Am 20. November 2020 stimmte die Schweiz über die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) ab. Die Vorlage wurde von 50.7% der Stimmenden befürwortet, scheiterte aber am Ständemehr. 2025 wurde eine neue Initiative lanciert. Wie bereits im ersten Anlauf, will auch diese KVI 2.0 Schweizer Firmen im Fall von Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden im Ausland zur Verantwortung ziehen. Dieses Mal jedoch weniger weitgehend und in Abstimmung mit den Gesetzen in der EU. Der Bundesrat hat daraufhin einen Gegenvorschlag präsentiert, wonach für sehr grosse Konzerne strengere Regeln gelten sollen. 2020 gab nicht nur das Ständemehr zu reden, sondern auch das Engagement von Zivilgesellschaft und Kirchen. So sprach sich unter anderem die Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) klar für die Initiative aus, was ihr auch viel Kritik einbrachte. Sechs Jahre später legt die EKS ihren Fokus bewusst darauf, Raum für einen offenen Austausch zwischen politischen, zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Akteuren zu schaffen. Welche Verantwortung tragen Schweizer Konzerne? Wie weit soll deren Haftung gehen? Ist dabei die im Vergleich zu 2020 veränderte Weltlage zu beachten? Ist der Gegenvorschlag des Bundesrates ein guter Kompromiss? Und: Welche Rolle sollen Kirchen, NGOs und andere Teile der Zivilgesellschaft in dieser Debatte einnehmen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir nach einem Inputreferat von David Zaugg, Beauftragter für Public Affairs der EKS gemeinsam mit: Befürworter:innen: - Karolina Frischkopf, Direktorin HEKS und Mitglied Initiativkomitee - Marc Jost, EVP-Nationalrat und Mitglied Initiativkomitee Gegener:innen: - Alexander Keberle, Leiter Standortpolitik und Mitglied der Geschäftsleitung bei economiesuisse - eine weitere Person Moderation: Rafael von Matt, Bundeshausredaktor SRF Diese Veranstaltung organisieren wir in Zusammenarbeit mit einer unserer Trägerorganisationen, der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS). Die Debatte findet auf Deutsch statt und ist kostenlos.

Höhepunkte

  • Diskussionsrunde zur Konzernverantwortungsinitiative 2.0
  • Inputreferat von David Zaugg
  • Offener Austausch zwischen Politik und Zivilgesellschaft

Allgemeine Informationen

Die Veranstaltung im Käfigturm in Bern thematisiert die Verantwortung von Schweizer Konzernen im Kontext der Konzernverantwortungsinitiative 2.0. Experten und Vertreter der Zivilgesellschaft diskutieren über Haftungsfragen und den Gegenvorschlag des Bundesrates.

Standort

locationMarktgasse 67, 3011 Bern, Switzerland
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Corporate Responsibility Initiative 2.0: Where does Parliament stand and how engaged is civil society? — photo 1
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