Beschreibung
Es war das letzte Jahrzehnt, das auch die westdeutsche Geschichte unter dem Label ‚Kalter Krieg‘ einordnete. In der BRD erklangen die Megaphone der Friedensbewegung, es wurde gegen die Atomkraft demonstriert und natürlich stand das Verhältnis zur DDR und der damaligen Sowjetunion auf der Traktandenliste. Und ab 1985 manipuliert eine westdeutsche Hackergruppe verschiedene Computersysteme und dient sich dem russischen Geheimdienst an. Eine zentrale Rolle füllte dabei Karl Koch aus, ein junger, technisch brillanter Kopf, Toxikomane und für Verschwörungserzählungen empfänglich. Hans-Christian Schmid verarbeitet im Thriller "23" die Geschichte des so genannten KGB-Hacks um die zentrale Person Karl Koch. Dieser ist getrieben und fokussiert zugleich, leidet an allerlei angeblichen Bedrohungen und erklärt seine Interventionen immer mehr zu grundpolitischen Handlungen. Und dann stellt sich halt wieder mal die Frage, wie viel lässt sich wie erklärbar machen und unter ein System bringen? Und wo bleibt dabei die Wahrheit. In Zusammenarbeit mit der Digitalen Gesellschaft und dem Chaos Computerclub Schweiz
Höhepunkte
- Filmvorführung von "23" von H. C. Schmid
- Thematisiert den KGB-Hack und die Geschichte von Karl Koch
- In Zusammenarbeit mit der Digitalen Gesellschaft und dem Chaos Computerclub Schweiz
Allgemeine Informationen
Der Film "23 - NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT" beleuchtet die letzten Jahre des Kalten Krieges in der BRD. Er erzählt die Geschichte des Hackers Karl Koch und dessen Verstrickungen mit dem KGB, während er sich mit politischen und persönlichen Herausforderungen auseinandersetzt.
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