Beschreibung
Ein fiktives Aufeinandertreffen zwischen Hannah Arendt und Adolf Eichmann. Ein Gespräch, das so wohl nie hätte stattfinden können. Der Text zeichnet das Leben Adolf Eichmanns nach. Eichmann, seinerseits hauptverantwortlich für den Holocaust, zeigt sich dabei als Mann, der seinen Opportunismus und seine erschreckende Durchschnittlichkeit hinter zynischen Anekdoten zu verstecken sucht. Ihm gegenüber: eine der grössten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Hannah Arendt rekonstruiert die Vergangenheit Eichmanns, sucht nach dem Moment, in dem das Böse Gestalt annimmt. Nach und nach wird klar: Das Böse zeigt sich in der alltäglichsten menschlichen Kleinheit. In der unvermuteten Banalität. Der Autor Stefano Massini schöpft aus den Protokollen der Verhöre in Jerusalem, aus den Gerichtsverhandlungen, aus der deutschen und jüdischen Geschichtsschreibung, sowie aus Arendts Essays und schafft daraus diesen intensiven Dialog grausamer, beispielloser Macht. Produktion, Konzept und szenische Umsetzung: Theaterkollektiv moules frites (Hanna-Lynn Schori, Silas Schmuckli, Elena Thoma)
Höhepunkte
- Lesung aus "Eichmann - wo die Nacht beginnt"
- Fiktives Gespräch zwischen Hannah Arendt und Adolf Eichmann
- Inszenierung durch das Theaterkollektiv moules frites
Allgemeine Informationen
Die Lesung findet in der offenen Kirche Bern statt und thematisiert ein fiktives Aufeinandertreffen zwischen der Denkerin Hannah Arendt und dem Holocaust-Verantwortlichen Adolf Eichmann. Der Text basiert auf historischen Protokollen und bietet einen tiefen Einblick in die Banalität des Bösen.
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October 2026
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