Beschreibung
Regie: Michael Vogel Wie kann ein Holocaust-Überlebender einer Enkelin eines Nazi-Täters gegenübertreten? In „ZweitZeuge“ beschreiten Jean Vaislic und Ilka Vierkant den schmerzhaften Weg dieser Konfrontation. Beide leben im Gebot des Schweigens – aus unterschiedlichen Gründen. Die Enkelin begibt sich in den Prozess der Entdeckung der verborgenen Geschichten im Herzen der eigenen Familie. Ilkas Opa Werner war Reichsbahndirektor für die Ostgebiete. Auschwitz-Überlebender Jean musste als KZ-Insasse in Auschwitz-Birkenau Gleise verlegen, die dieser Großvater geplant haben könnte. Die Begegnung mit Jean in Toulouse wird für die Schauspielerin, die viele Jahre mit FAMILIE FLÖZ durch Europa getourt ist, zum Anstoß, einen poetischen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln – inspiriert von den Worten von Jean Vaislic: „Wenn ich einem schlechten Gedanken nachgebe, existiere ich nicht mehr. Wenn mich also ein schlechter Gedanke überkommt, denke ich an Blumen.“ Eine deutsch-französisch und auch polnische Geschichte zwischen den Generationen. Fotos: Sascha Kreklau Zusatzinformation:
Kassenöffnung um 17:00 Uhr
Höhepunkte
- Theaterstück von und mit Ilka Vierkant
- Regie: Michael Vogel
- Kassenöffnung um 17:00 Uhr
Allgemeine Informationen
„ZweitZeuge“ ist ein bewegendes Theaterstück, das die Konfrontation zwischen einem Holocaust-Überlebenden und der Enkelin eines Nazi-Täters thematisiert. Die Aufführung findet in der ufaFabrik in Berlin statt und richtet sich an ein Publikum ab 13 Jahren.
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November 2026
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