Beschreibung
Wohl schon zur Römerzeit waren Berufsinnungen in allen grösseren Städten des Reiches weit verbreitet, treten aber in Basel erst im Hochmittelalter wieder in Erscheinung. Die älteste belegte Zunft unserer Stadt ist die Ehrenwerte Zunft zu Kürschnern. Ihr Zunftbrief datiert ins Jahr 1226 und wurde ein Jahr nach dem Brückenschlag über den Rhein vom Basler Bischof Heinrich von Thun ausgestellt. Hierbei handelt es sich um den ältesten erhalten Zunftbrief auf eidgenössischem Boden überhaupt. Er unterstreicht die Bedeutung der Stadt Basel als wichtige Handelsstadt am Oberrhein und belegt mit seinem Inhalt die „zu Ehre und Nutzen“ der Stadt erstellte Ordnung des Pelzgewerbes. Diesem Beispiel folgen in den nächsten Jahrzehnten weitere Berufsverbände, welche allesamt vom florierenden Handel profitieren und nach und nach die Geschicke der Stadt in die eigene Hand nehmen. Ein „zünftiger“ Vortrag erwartet Sie also, und selbstverständlich werfen wir auch einen gemeinsamen Blick über den Rhein auf Kleinbasels Ehrengesellschaften!
Höhepunkte
- Vortrag von Mike Stoll
- Fokus auf die älteste Zunft Basels, die Kürschner
- Einblick in die Geschichte der Berufsinnungen
Allgemeine Informationen
Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung der Zünfte in Basel vom Hochmittelalter bis zur Gegenwart. Besonders im Fokus steht die Ehrenwerte Zunft zu Kürschnern, deren Zunftbrief aus dem Jahr 1226 der älteste auf eidgenössischem Boden ist.
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November 2026
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