Beschreibung
Bereits vor über 60 Jahren schrieb Ernst Bloch im Schlusswort seines Werks „Das Prinzip Hoffnung“: „So entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat.“ Was aber ist Heimat? Was meint es, wenn wir von ihr sprechen? Ist Heimat in der globalisierten Welt noch wichtig? Wer darf wann von Heimat sprechen und wer vielleicht nicht einmal dort sein? Der Dramatiker Jörn Klare begab sich für seine Arbeit an dieser Uraufführung auf eine Reise quer durchs „Ländle“, an dessen Grenzen und darüber hinaus. Er hat Menschen getroffen, die schon immer hier leben oder nur Station machen. Andere, die schnellstens wieder wegwollen und solche, die nirgends zu Hause sind – freiwillig oder unfreiwillig. Ihre Geschichten und Schicksale verwebt er zu einem vielstimmigen Theaterabend, der Heimat in Zeiten von Nationalismus und Rechtsruck konsequent anders erzählt. Mit „‚…WORIN NOCH NIEMAND WAR‘- Ein Heimatabend“ entsteht ein genuin regionales Auftragswerk für das LTT, das genau deshalb einen universalen Charakter entwickelt.
©MartinSigmund
Höhepunkte
- Uraufführung des Dramatikers Jörn Klare
- Thematisiert Heimat in Zeiten von Nationalismus
- Vielstimmiger Theaterabend mit regionalen Geschichten
Allgemeine Informationen
Der Heimatabend „... worin noch niemand war“ beschäftigt sich mit dem Konzept der Heimat in einer globalisierten Welt. Der Dramatiker Jörn Klare verwebt verschiedene Schicksale und Perspektiven zu einem Theaterstück, das sowohl regional verwurzelt als auch universell relevant ist.
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