Beschreibung
Ausgerechnet eine winterliche Kleingartenanlage wird für zwei Frauen, die nicht verschiedener sein könnten, zum Ort der Zuflucht und des unerwarteten Zusammenhalts. Marianne landet in „Neu-Amerika“, weil sie nach dem Tod ihres Mannes auch noch Haus und Geschäft verliert. Die rebellische Didi flieht wieder einmal vor dem gewalttätigen Freund ihrer Mutter in die Gartenanlage am Fluss. Deren Obmann, Herr Gregor, kämpft zwischen Giersch und Tomaten bald um die Aufmerksamkeit Mariannes – und gegen die Umwidmung des Geländes in Bauland. Sensibel und mit trockenem Witz erzählt Christina Walker von Improvisation und Solidarität, von Selbstbestimmung und einer Natur, die sich immer weniger bezähmen lässt. Christina Walker geboren 1971 in Bregenz, war nach dem Studium mehrere Jahre für Theater, Film und Museen in Wien und Berlin tätig. Heute lebt sie in Augsburg und Hard am Bodensee. Ihre Texte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt u. a. mit dem Vorarlberger Literaturpreis, dem Schwäbischen Literaturpreis und dem Netlitpreis des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs. 2021 erschien ihr Debütroman „Auto“, 2023 folgte „Kleine Schule des Fliegens“, mit dem sie auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises stand. Im Residenz Verlag erschienen: „Verteidigung eines Gartens“ (2026).
Höhepunkte
- Lesung von Christina Walker
- Thema: Solidarität und Selbstbestimmung
- Ort: Saiten - Ostschweizer Kulturmagazin
Allgemeine Informationen
Die Lesung von Christina Walker in Bregenz thematisiert die Herausforderungen und den Zusammenhalt zweier Frauen in einer Kleingartenanlage. Walker, eine preisgekrönte Autorin, bringt mit ihrem trockenen Witz und sensibler Erzählweise die Themen Anarchie und Natur in den Fokus.
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September 2026
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