Beschreibung
Vater und Tochter treffen sich im Haus der verstorbenen Lina, um sich um den Nachlass zu kümmern. Die beiden sind entfremdet, können keine Nähe zulassen, obwohl sie es sich eigentlich wünschen. Während sie über Lina sprechen, erkennen sie Verhaltensmuster, die ihr Leben bis heute prägen.
In der Schweiz wurden bis in die 1980er Jahre sogenannte «fürsorgerische Zwangsmassnahmen» durchgeführt. Hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden fremdplatziert, verdingt, entmündigt, zwangssterilisiert oder in Anstalten «versorgt». Die durch Behörden ausgeübte Gewalt und die gesellschaftliche Ausgrenzung hallen bis heute in vielen Familien nach.
Sandra Forrers Text beschreibt, wie transgenerationale Traumata sich als vermeintlich normale Verhaltensmuster in den Alltag schleichen und vermag mit Humor und Leichtigkeit das Schweigen über diese oft schambehafteten Familienthemen zu brechen. Eine Produktion von Nina Mariel Kohler.
Höhepunkte
- Theaterstück über transgenerationale Traumata
- Humorvolle Auseinandersetzung mit Familienthemen
- Aufführung im Schlachthaus Theater Bern
Allgemeine Informationen
Das Stück «versorgt» thematisiert die Auswirkungen von transgenerationalen Traumata auf familiäre Beziehungen. Vater und Tochter treffen sich im Nachlass ihrer verstorbenen Verwandten und erkennen, wie vergangene Erfahrungen ihr Leben prägen.
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April 2027
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