Beschreibung
Tausende Flüchtlinge versuchten zwischen März 1938 und Mai 1945 über Hohenems die rettende Schweiz zu erreichen: Verfolgte Jüdinnen und Juden, politische Gegner:innen der Nazis, Deserteure, Kriegsgefangene, Zwangs- und Fremdarbeiter:innen aus den besetzten Ländern Europas. Gemeinsam starten wir beim Jüdischen Museum und fahren auf dem Weg der Geflüchteten zur Grenze am Alten Rhein. Unterwegs hören wir Geschichten vom Scheitern und Sterben in Hohenems, aber auch Geschichten von Glück und Zufall, selbstloser Hilfe und schwierigen Entscheidungen. Gemeinsam mit dem Kanton St. Gallen arbeitet das Museum jetzt an der Entwicklung eines permanenten Vermittlungszentrums an der Grenze – und dabei entdecken wir immer wieder neue Fluchtgeschichten. Die Radtour gibt Einblicke in unserer Recherchearbeit und in neu entdeckte dramatische Lebenswege und Schicksale. Hanno Loewy ist Literatur- und Filmwissenschaftler, Ausstellungskurator und seit 2004 Direktor des Jüdischen Museums Hohenems. Er schreibt über Jüdische Kultur und Gegenwart, Geschichte und Erinnerungspolitik.
Höhepunkte
- Radtour entlang der Fluchtwege nach der Schweiz
- Geschichten von Verfolgten und Helfern
- Leitung durch Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung "Über die Grenze" bietet eine Radtour, die die Fluchtgeschichten von Tausenden während des Zweiten Weltkriegs nachzeichnet. Startpunkt ist das Jüdische Museum in Hohenems, wo die Teilnehmer Einblicke in die Recherchearbeit und die Schicksale der Geflüchteten erhalten.
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September 2026
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