Beschreibung
Auf der Suche nach unserer Identität landen wir auch immer wieder bei unserer eigenen Familie. Die transgenerationalen Traumata, die unbewusste Weitergabe von unverarbeiteten psychischen Belastungen und Traumafolgen an nachfolgende Generationen, sind dabei in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus von Wissenschaft und Forschung geraten. Zum Auftakt der 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt liest Kim de l'Horizon aus dem mit dem Deutschen und dem Schweizer Buchpreis ausgezeichneten Roman Blutbuch (2022). Im Gespräch mit Prof. Dr. Andrea Abraham, Expertin für generationenübergreifende Traumata in Familien, geht es um «Familiengeheimnisse, die wie Nebelschwaden über und zwischen den Generationen hangen». Ein Kooperationsprojekt von Anna Göldi Museum und der Frauenzentrale Glarus.
Höhepunkte
- Lesung von Kim de l'Horizon aus dem preisgekrönten Roman Blutbuch
- Gespräch mit Prof. Dr. Andrea Abraham über transgenerationale Traumata
- Teil der 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung findet im Anna Göldi Museum in Ennenda statt und beleuchtet die unbewusste Weitergabe von psychischen Belastungen über Generationen. Kim de l'Horizon und Prof. Dr. Andrea Abraham diskutieren über die Auswirkungen von Familiengeheimnissen und deren Einfluss auf die Identität.
Standort
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November 2026
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