Beschreibung
Ein Anstreicher in Paris protestiert eines Tages gegen seine inhumane Umwelt, indem er sich der bürgerlichen Ordnung verweigert, alle Einrichtungsgegenstände aus seiner Wohnung wirft und sie zur Höhle macht, in der er ungeniert nach seinen Wünschen lebt. «Themroc, ein alternder Junggeselle, lebt mit seiner Mutter und seiner Schwester und ist Maler. Sein Leben ist trist und monoton. Eines Tages, nach einem Zerwürfnis mit seinem Vorgesetzten, revoltiert er. Wie ein wildes Tier flieht er brüllend; die Quartierbewohner bringt er dazu, sich in die Steinzeit zurückzuversetzen. Die machtlosen Ordnungskräfte werden zu Kleinwild, das Themroc am Spiess brät.
In diesem Film wird kein einziger Satz artikuliert, aus dem anfänglichen Grunzen wird befreiendes Schreien. Die Beziehungen zwischen Mutter und Sohn, Bruder und Schwester, Arbeitgeber und Angestelltem, Unterdrücker und Unterdrücktem lösen sich auf. Themroc ist ein zerstörerischer Film, der das Gesellschaftsleben total in Frage stellt, eine frohe Farce, die keine Tabus scheut, ein überraschendes, höchst beglückendes Werk mit durchgehendem Rhythmus und erstaunlichen Bildern.» (Jean Tulard, Guide des films)
Höhepunkte
- Stummfilm aus dem Jahr 1973
- Provokante Gesellschaftskritik
- Gezeigt in der Kinemathek Bern
Allgemeine Informationen
Der Film THEMROC erzählt die Geschichte eines Malers in Paris, der gegen seine triste Umwelt revoltiert. Ohne Dialoge entfaltet sich eine kraftvolle visuelle Erzählung, die gesellschaftliche Normen in Frage stellt und die Beziehungen zwischen den Charakteren aufdeckt.
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October 2026
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