Beschreibung
Auch in dieser Spielzeit begleiten vertiefende Gespräche mit Expert:innen und beteiligten Künstler:innen ausgewählte Vorstellungen. Im Zentrum steht diesmal ein Motiv, das so alt ist wie das Theater selbst: das Ende. Oder genauer: das Spiel im Angesicht des Endes. Enden markieren Übergänge, Brüche und Zustände. Sie verweisen auf Vergänglichkeit – und auf das, was bleibt. Samuel Becketts «Endspiel» zeigt ein Ende, das kein Abschluss ist, sondern ein Zustand, ein Verharren, ein Wiederholen, ein Spiel ohne Ausweg. Auch in weiteren Produktionen werden Ende und Übergänge thematisiert: Geschichte wirkt fort in «WAX TRADERS», die eigene künstlerische Identität wird befragt und im Rückblick «HAS BEEN», bei «Engel der Vernichtung» stellt sich die Frage, ob das Spiel zu Ende ist, wenn Maschinen uns spielen? Im szenischen Konzert «INSGEHEIM» löst sich die Wahrnehmung auf und in «À fleur de peau» wird Endspiel körperlich – ein Zustand zwischen Gleichgewicht und Kontrollverlust. «Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende. Es geht vielleicht zu Ende.», so die ersten Sätze in Becketts «Endspiel».
Höhepunkte
- Themen-Talks mit Künstler:innen und Expert:innen
- Fokus auf das Motiv des Endes im Theater
- Diskussionen zu aktuellen Produktionen wie «Endspiel» und «WAX TRADERS»
Allgemeine Informationen
Die Themen-Talks im Theater Casino Zug bieten vertiefende Gespräche zu ausgewählten Vorstellungen. In dieser Spielzeit steht das Ende als zentrales Motiv im Fokus, das in verschiedenen Produktionen thematisiert wird.
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November 2026
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