Beschreibung
Von konsequenter Ablehnung bis hin zu hingebungsvoller Bewunderung: Richard Wagner ist wohl der umstrittenste Komponist des 19. Jahrhunderts. Ein wichtiger Grund dafür ist sein Antisemitismus. Kaum ein anderes Thema im Zusammenhang mit Wagner ist so gut erforscht wie seine Beziehung zum Judentum.
Die Sonderausstellung „Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven“ betrachtet seinen Antisemitismus aus einem anderen Blickwinkel: Wie beeinflusste und beeinflusst Wagner die Juden? Wie gingen und gehen sie mit seiner Feindseligkeit gegenüber Juden um? Ist sein Werk deshalb ein Tabu? Das Richard-Wagner-Museum Luzern und die Richard-Wagner-Stätten Graupa widmen sich diesen Fragen. Ziel der Ausstellung ist es, jüdische Positionen aus fast 200 Jahren sichtbar zu machen – und die Komplexität dieses ambivalenten Themas zu zeigen.
Höhepunkte
- Erforscht Richard Wagners Antisemitismus aus jüdischen Perspektiven
- Behandelt, wie Wagners Werk jüdische Gemeinschaften beeinflusst
- Zeigt fast 200 Jahre jüdischer Reaktionen auf Wagner
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung „Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven“ findet im Richard-Wagner-Museum in Luzern, Schweiz, statt. Sie untersucht die komplexe Beziehung zwischen Wagners Antisemitismus und jüdischen Gemeinschaften und hebt vielfältige Sichtweisen über fast zwei Jahrhunderte hervor.
Standort
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September 2026
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