Beschreibung
In einem dialogbasierten Zusammenspiel bringt die Ausstellung Collagen von Hans Gerber (1910–1987) und Sabine Hertig (geb. 1982) zusammen. Beginnend Mitte der 1950er Jahre und über fast zwei Jahrzehnte entwickelte Hans Gerber seine eigene Bildsprache – geprägt von einem skulpturalen Ansatz für Oberfläche und Form. Über 400 seiner Werke befinden sich im Kunstmuseum Thun und werden nun erstmals seit 1980 neu präsentiert und kontextualisiert. Sabine Hertig nutzt seit 2010 das Prinzip der Collage als künstlerische Denk- und Praxisform. Indem sie einzelne Fragmente zueinander in Beziehung setzt und das große Ganze aus der Perspektive des Details konzipiert, reflektiert sie gleichzeitig die zeitgenössische Medien- und Bildlandschaft. An der Schnittstelle von analogem Bildmaterial, künstlerischem Stil und digitaler Bildgebung präsentiert die Ausstellung zwei Künstlerinnen und Künstler, die Vergangenheit und Gegenwart der Collage zusammenführen. COLLAGE E-WORKSHOP
Ein Collage-Workshop befindet sich innerhalb der Ausstellungsräume. Inspiriert von den ausgestellten Werken können Besucher in diesem offenen Atelier- und Begegnungsraum eigene Collagen, Bildfragmente und Ideen gestalten.
Höhepunkte
- Zeigt Collagen von Hans Gerber und Sabine Hertig
- Über 400 Werke von Gerber ausgestellt
- Beinhaltet einen Collage-Workshop für Besucher
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung „Schnittstellen der Sicht“ zeigt die Collagen von Hans Gerber und Sabine Hertig und hebt ihre einzigartigen Zugänge zum Medium hervor. Sie findet im Kunstmuseum Thun statt und beinhaltet einen Workshop, in dem Besucher eigene Collagen inspiriert von den Kunstwerken erstellen können.
Standort
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September 2026
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