Beschreibung
Mit millimetergenauer Präzision gleiten die Scheren durch das Papier, Bleistiftlinien weichen sauberen Kanten. Das Scherenschnitt ist eine Kunst der Geduld und ein Ausdruck gelebter Tradition. Ursprünglich aus China stammend, fand die Kunst des Papierschneidens im 18. Jahrhundert ihren Weg ins Berner Oberland. Johann Jakob Hauswirth gilt als Vater des traditionellen Schweizer Scherenschnitts. Seine Werke, wie der berühmte Alpbetrieb, erzählen vom Leben in den Bergen. Noch heute lebt die Kunst im Simmental weiter, zum Beispiel in den Werken von Elisabeth Beutler. Ihre detaillierten Lebensgeschichten zeigen das einfache, stolze Leben früherer Generationen sowie moderne Erzählungen. Ein einzelnes Stück kann bis zu 40 Stunden dauern; für Beutler ist es Meditation: „Andere gehen zum Yoga, ich arbeite an meinen Schnitten.“ Umgeben von der Ausstellung im Berghaus Iffigenalp haben Sie die Möglichkeit, die Technik des Papierschneidens zu erlernen. Unter der Anleitung von Elisabeth Beutler, einer leidenschaftlichen Scherenschnitt-Künstlerin, können Sie Ihre eigene Papiersilhouette schneiden. Das gerahmte Andenken nehmen Sie mit nach Hause.
Höhepunkte
- Scherenschnitt-Ausstellung mit traditioneller Schweizer Kunst
- Erlernen Sie die Technik von der Künstlerin Elisabeth Beutler
- Erstellen Sie Ihre eigene Papiersilhouette zum Mitnehmen
Allgemeine Informationen
Die Scherenschnitt Ausstellung im Berghaus Iffigenalp zeigt die filigrane Kunst des Papierschneidens, die seit dem 18. Jahrhundert in der Tradition verwurzelt ist. Besucher können unter der Anleitung von Elisabeth Beutler selbst Andenken gestalten und dabei die reiche Geschichte dieser einzigartigen Kunstform entdecken.
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September 2026
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