Beschreibung
In SACRE treffen selbstregulierende Bewegungen, bekannt als Stimming, auf einen äußerlich auferlegten Widerstand. Dies macht gesellschaftliche Ausschlusslogiken gegenüber Neurodivergenz physisch greifbar. Im Rahmen ihres Residenzprogramms im Tanzhaus Zürich erforscht compagnie O. eine choreografische Neubewertung von Le Sacre du Printemps in SACRE. Das choreografische Motiv ist Stimming gegen Widerstand: Stimming ist eine typische selbstregulierende Bewegungsform für neurodivergente Menschen. Die Tänzer verwenden es gegen einen Widerstand, der physisch spürbar ist, von außen auferlegt wird und alle gleichermaßen betrifft. Dies macht gesellschaftliche Ausschlusslogiken gegenüber Neurodivergenz physisch greifbar. Der Mythos des Opfers verschiebt sich, während Gemeinschaft und Individualität neu verhandelt werden. SACRE ist das vierte und letzte Projekt im MULTIVERSE-Zyklus.
Höhepunkte
- Choreografische Erkundung von Le Sacre du Printemps
- Fokus auf Neurodivergenz und selbstregulierende Bewegungen
- Teil des MULTIVERSE-Zyklus
Allgemeine Informationen
SACRE ist eine Aufführung von compagnie O. im Tanzhaus Zürich, die die Schnittstelle zwischen selbstregulierenden Bewegungen und gesellschaftlichem Widerstand untersucht. Dieses Werk hebt die Physikalität der Ausgrenzung hervor, der neurodivergente Menschen ausgesetzt sind, und interpretiert Themen wie Gemeinschaft und Individualität neu.
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November 2026
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