Beschreibung
Was wäre, wenn wir das älteste Buch der Welt ganz neu entdecken könnten? Die Geschichte Marias, wie sie die Bibel nicht erzählt: Nachdem er am Kreuz gestorben ist, will die Mutter Jesu von der Heiligkeit ihres Sohnes nichts wissen. Seinen Wundern gegenüber ist sie skeptisch, seine Jünger findet sie unerträglich, die Interpretationen der Apostel triggern sie und den Schmerz über seinen Verlust hat sie nie überwunden. Sie erzählt uns ihre Perspektive auf die Passion Christi - und als Mutter von ihrer ganz persönlichen Trauer, ihrer fehlenden Frömmigkeit und ihrem Eigensinn. Durch Marias Augen eröffnet der irische Autor Colm Tóibín einen völlig neuen Blick auf das Christentum und erschafft ein ungeahnt menschliches Porträt der Ikone Maria. Der Autor Colm Tóibín wurde 1955 in Irland geboren. Er veröffentlichte mehrere Sachbücher, und bereits sein erster Roman, "Der Süden" wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Tóibíns Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er gilt als einer der interessantesten englischsprachigen Schriftsteller. Das Stabat MaterPergolesis tritt in Widerstreit, ein Duell der Sichtweisen entsteht jeden Abend von neuem. Der weibliche, andere Blick steht der Schönheit und Rigidität der Tradition in Form des Oratoriums gegenüber. Mitwirkende und Zusatzinformationen: Konzept & Regie Jochen Strauch Maria Mona Petri Sängerinnen Anna Gschwend Stephanie Szanto Das Galatea Quartett Yuka Tsuboi / Jemma Abrahamyan Sarah Kilchenmann Hugo Bollschweiler / Anna Brugger Julien Kilchenmann Kontrabass Núria Casas Coll / Jimena Rodríguez Cembalo Peter Solomon Bühne und Ausstattung Sigi Colpe Musikalische Leitung Peter Solomon Regieassistenz Annika Leitner Lichtdesign &Licht Janos von Kwiatkowski Tontechnik & Sounddesign Igor Cujic Bühnentechnik Zora Marti Maske Marion Loosli Schneiderei Claudia BuchliHöhepunkte
- Neuinterpretation der Geschichte Marias
- Musik: Stabat Mater von Giovanni Pergolesi
- Mitwirkende: Jochen Strauch, Mona Petri, Galatea Quartett
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung im Theater Rigiblick in Zürich bietet eine neue Perspektive auf die biblische Figur Maria, basierend auf dem Werk des irischen Autors Colm Tóibín. Die Kombination aus Erzählung und Musik schafft einen Dialog zwischen Tradition und neuem Verständnis.
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