Beschreibung
Die Ausstellung widmet sich dem Hauptwerk der Lenzburger Künstlerin Margrit Haemmerli (1900–1979). Geprägt von ihrer Jugend in Lenzburg – im Elternhaus der Dichterin Sophie Martiund dem Arzt Max Haemmerli – und ihrer Ausbildung in Basel, München und Paris entwickelte sie Ende der 1930er-Jahre eine eigenständige, expressive Bildsprache. Während ihrer Aufenthalte in Paris – einem Zentrum der internationalen Moderne – entstanden leuchtende Landschaften, Akte und (Selbst-) Porträts, die von kräftigen Farben, vereinfachten Formen und einer dynamischen Pinselführung geprägt sind. Als eine der frühen Vertreterinnen der internationalen Moderne in der Schweiz war Haemmerli für Lenzburg eine eigentliche Pionierin, deren Werk weit über die regionalen Grenzen hinausweist. Gezeigt werden herausragende Gemälde, die kürzlich als grosszügige Schenkung aus dem familiären Kreis der Künstlerin an die Stiftung Museum Burghalde übergingen. Ergänzt wird die Ausstellung durch ausgewählte Zeichnungen, die Einblick in ihren sorgfältigen Arbeitsprozess geben und zeigen, wie aus genauer Beobachtung ihre unverwechselbare Bildsprache entstand. Die Kunstausstellung steht im Rahmen des thematischen Fokus «Pionierinnen, Künstlerinnen, Denkerinnen – 200 Jahre Lenzburger Frauenpower».
Höhepunkte
- Werke von Margrit Haemmerli im Museum Burghalde
- Teil des thematischen Fokus «200 Jahre Frauenpower»
- Einblick in den Arbeitsprozess der Künstlerin durch Zeichnungen
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung zeigt das Hauptwerk der Lenzburger Künstlerin Margrit Haemmerli, die als Pionierin der internationalen Moderne gilt. Besucher können herausragende Gemälde und ausgewählte Zeichnungen bewundern, die ihre expressive Bildsprache und ihren kreativen Prozess veranschaulichen.
Standort
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November 2026
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