Beschreibung
Die zahlreichen archäologischen Funde aus der Stätte Vidy zeichnen ein lebendiges Bild einer galloromanischen Kleinstadt am Lacus Lemannus. Wie die heutigen Schweizer erlebten auch die Helvetier jener Zeit eine Phase tiefgreifender Veränderungen. 15 v. Chr. in das Römische Reich eingegliedert, gehörten die Helvetier nun zu einer neuen Welt, die um das Mittelmeer zentriert war. Bald änderte sich das Leben: Die Verwendung von Latein und Schrift verbreitete sich, neue Technologien und bisher unbekannte Güter störten den Alltag. Menschen, Ideen und Bilder reisten. Neue Freizeitbeschäftigungen wie Bäder und Theater wurden angenommen, römische Kochkunst wurde beliebt, und neue Götter wurden verehrt. Die urtümliche gallische Kultur verschwand nicht; stattdessen blühte sie neben der römischen Kultur auf und bildete die galloromanische Zivilisation. Integration, neue Technologien, Globalisierung, kulturelle Vermischung... die Antike bleibt heute aktuell!
Höhepunkte
- Revitalisierte Inszenierung der Museumssammlung
- Archäologische Funde aus der galloromanischen Kleinstadt
- Einblick in die kulturelle Vermischung der Antike
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung im Musée romain in Lausanne präsentiert bedeutende archäologische Funde aus der Stätte Vidy. Sie zeigt, wie die galloromanische Zivilisation entstand und welche Veränderungen das Leben der Helvetier prägten.
Standort
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September 2026
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