Beschreibung
Von Eric Fottorino Von der Compagnie Yonophe Am Hafen von Lesbos bietet ein seltsamer Fischer eine ungewöhnliche Ware an. Gegenüber ihm zögert eine Kundin, stellt Fragen, verhandelt, ohne dass man wirklich weiß, ob sie kaufen will... oder sich selbst retten möchte. Dazwischen entsteht ein Dialog, der zugleich einfach und verwirrend ist und das Schicksal der Flüchtlinge sowie das Echo unserer eigenen Widersprüche hervorruft. Preisträger des Femina-Preises und ehemaliger Chefredakteur der Zeitung Le Monde, Eric Fottorino verfasst eine kompromisslose Erzählung über das Drama im Mittelmeer und seine tragische Banalität. Belebt von zwei Darstellern mit großer Präsenz entfaltet sich der Text wie eine sensible Partitur, in der die Pausen ebenso zählen wie die Worte. Hier gewinnen die Werte von Gastfreundschaft, gegenseitiger Hilfe und Solidarität nach und nach ihr Gewicht und ihre Notwendigkeit zurück. Angesichts eines Meeres, das zum offenen Friedhof geworden ist, lädt uns diese zeitgenössische Fabel ein, ohne Zwang den Blick nicht abzuwenden, um Empörung in Nachdenklichkeit zu verwandeln und unser Herz dauerhaft wach zu halten. Dauer: etwa 75 Minuten
Höhepunkte
- Adaption eines Textes von Eric Fottorino
- Interpretation durch die Compagnie Yonophe
- Dauer: etwa 75 Minuten
Allgemeine Informationen
Das Stück 'Der Fang des Tages' spielt am Hafen von Lesbos, wo ein Fischer einer Kundin eine ungewöhnliche Ware anbietet. Durch einen eindringlichen Dialog behandelt das Werk das Flüchtlingsdrama und die Widersprüche unserer Gesellschaft und lädt zur Reflexion über wesentliche Werte wie Gastfreundschaft und Solidarität ein.
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November 2026
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