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Kurzfilmprogramm «Stadtbild(er) und Sichtbarkeit»

  • locationKanzleistrasse 52, 8004 Zürich, Switzerland
  • Zürich, Switzerland
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Beschreibung

Die historischen Kurzfilme tauchen in verschiedene Milieus und den Alltag in Zürcher Quartieren ein und dokumentieren, was durch die Gentrifizierung mittlerweile verschwunden ist. Das Filmprogramm wurde von der Cinémathèque suisse kuratiert und die Filmhistorikerin Seraina Winzeler macht eine Einführung in das Kurzfilmprogramm. SOLIDARITÄT Robert Risler, 1934; 7' ohne Dialog (s/w) SOLIDARITÄT nannte der Amateurfilmer Robert «Boris» Risler Aufnahmen, die 1934 eine Hilfsaktion für Arbeitslose während der Weltwirtschaftskrise dokumentieren. In einfachen Bildern zeigt der Film wartende Menschen, die mit Sauerkraut, Würsten oder Kleidungsstücken versorgt werden. ARBEITEREHE Robert Boner, 1973; 28' I/df (s/w) Das Zürcher Industriequartier in den frühen 1970er-Jahren: Der Kurzfilm ARBEITEREHE folgt dem Alltag eines italienischen Arbeiterpaars in der Schweiz und dessen Tagesablauf zwischen Nachtschicht und Reinigungseinsatz. Der Mann kommt müde aus der Fabrik, die Frau verlässt kurz darauf das Haus, um zur Arbeit zu gehen. Ihr gemeinsames Leben reduziert sich auf wenige Abendstunden in beengten Wohnverhältnissen. FLUCHTKANAL Paolo Poloni, 1988; 12' D•OV (Farbe) Im Lokalfernsehprojekt FLUCHTKANAL erzählt ein Secondo von sizilianischen und türkischen Familien, die aufgrund des Verlusts ihrer Arbeitsplätze und des Abbruchs ihrer Häuser aus dem Kreis 5 verdrängt werden. Einige arbeiten auf dem Wohlgroth-Areal, dessen Betrieb kurz vor der Schliessung stand und das später als eine der grössten Hausbesetzungen der Schweiz bekannt wurde. DER KUNDE IST KÖNIG Josy Meier, 1991; 55' OV/d (Farbe) Der Begriff «Seefeldisierung» etablierte sich als Schlagwort für die Gentrifizierung in Zürich. 1991, als die Regisseurin Josy Meier Der KUNDE IST KÖNIG dreht, sind die Strassen im Seefeld noch Schauplatz der Sexarbeit. ZurZeit der offenen Drogenszene am Platzspitz arbeiten dort hauptsächlich junge, drogenabhängige Frauen, die von ihrem Alltag berichten. Eine Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse

Höhepunkte

  • Kurzfilmprogramm über Gentrifizierung in Zürich
  • Einführung durch Filmhistorikerin Seraina Winzeler
  • Historische Filme aus den Jahren 1934 bis 1988

Allgemeine Informationen

Das Kurzfilmprogramm «Stadtbild(er) und Sichtbarkeit» zeigt verschiedene Milieus und den Alltag in Zürcher Quartieren. Die Filme dokumentieren, was durch Gentrifizierung verloren ging, und werden von der Cinémathèque suisse präsentiert.

Standort

locationKanzleistrasse 52, 8004 Zürich, Switzerland
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Preis- und Ticketbuchung

Preisklasse
CHF 18

Veranstaltungsmedien

Short Film Program «Stadtbild(er) und Sichtbarkeit» — photo 1
Short Film Program «Stadtbild(er) und Sichtbarkeit» — photo 1

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