Beschreibung
Wie entstehen kollektive Erinnerungen? Welche Bilder, Erzählungen und Symbole prägen unsere gesellschaftlichen Werte und kollektive Identität? Welche Bedeutung haben Erinnerungsorte und Erinnerungsfiguren für das kollektive Gedächtnis? Diese Expert:innenführung widmet sich der Frage, wie Kriegserfahrungen kulturell verarbeitet und in gemeinsame Selbstbilder übersetzt werden. Im Zentrum steht die Art und Weise, wie Krieg erinnert, dargestellt und weitergegeben wird. Kunstwerke, visuelle Narrative und kulturelle Artefakte machen sichtbar, wie Vorstellungen von Bedrohung, Heldentum, Opferbereitschaft, Neutralität oder Wehrhaftigkeit entstehen und welche Werte durch sie vermittelt werden. Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive fragt die Führung danach, wie Erinnerung inszeniert wird: Warum werden bestimmte Figuren, Orte und Erzählungen zu Trägern kollektiver Erinnerung? Welche Identifikationsangebote schaffen sie? Und wie wirken diese Erzählungen bis heute auf individuelle Wahrnehmungen, gesellschaftliche Werte und Selbstbilder ein? Mit: Dr. Darija Davidović, Kulturwissenschaftlerin, Hochschule der Künste Bern
Höhepunkte
- Führung mit Dr. Darija Davidović
- Thematisierung von Kriegserfahrungen und kollektiven Erinnerungen
- Einblicke in Kunstwerke und kulturelle Artefakte
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung findet im Landesmuseum Zürich statt und bietet eine tiefgehende Analyse, wie Kriegserfahrungen in kollektive Identitäten übersetzt werden. Dr. Darija Davidović führt durch die Thematik der Erinnerungsorte und deren Einfluss auf gesellschaftliche Werte.
Standort
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November 2026
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