Beschreibung
Am letzten Tag der Abiturprüfungen im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Der Erzähler erlebt diesen Tag als Elfjähriger. Mehr als zwanzig Jahre später bricht das Ereignis völlig unerwartet erneut in sein Leben ein und löst eine obsessive Beschäftigung damit aus, die in ein Romanprojekt resultieren soll. Aber warum nach so vielen Jahren alte Wunden aufreissen? Hat er ein Recht dazu?
Kaleb Erdmann (*1991, Witten) begibt sich auf die Suche nach der Verlässlichkeit von Erinnerung und fragt sich, wie man von der Wirklichkeit erzählen kann. Dabei gelingt ihm die schwierige Balance zwischen Distanz und Annäherung an den Amoklauf: Der Roman ist vielschichtig und ehrlich, sein Ton trotz der Schwere des Themas humorvoll und nicht moralisierend. Ein pointierter, persönlicher, erschütternder Text über ein Phänomen, das uns weltweit umtreibt. Erdmann studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig sowie Soziologie und Politische Theorie in München und Frankfurt am Main. Er war Finalist des open mike. Sein erster Roman wir sind pionierewurde mit dem Debütpreis der LitCologne ausgezeichnet.
Höhepunkte
- Lesung von Kaleb Erdmann aus «Die Ausweichschule»
- Thematisiert den Amoklauf im Erfurter Gutenberg-Gymnasium
- Humorvoller und ehrlicher Umgang mit einem schweren Thema
Allgemeine Informationen
Kaleb Erdmann liest aus seinem neuen Roman, der sich mit den Erinnerungen an den Amoklauf im Jahr 2002 auseinandersetzt. Die Veranstaltung findet im Zentrum Paul Klee in Bern statt und bietet einen tiefen Einblick in die Verlässlichkeit von Erinnerung und die Herausforderungen des Erzählens.
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December 2026
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