Beschreibung
Am 23.10.2026 werden die Preisträgerinnen des Jungck-Künstlerinnen Preis 2026 ausgezeichnet. Die in Bern ansässige Stiftung ehrt seit ihrer Gründung 2001 durch Matthias Jungck jährlich maximal drei bildende Künstlerinnen mit Werkplatz im Kanton Bern, die über bescheidene Mittel verfügen. 2026 vergibt die fünfköpfige Jury drei Preise an Künstlerinnen, die über lange Zeit an ihrem künstlerischen Ausdruck arbeiten und experimentieren. Ihre Werke zeugen von subtilen Sprachen und stark ausgebildeten Handschriften, während sie gleichzeitig ganz unterschiedliche Medien und Materialien bedienen. Alle drei Künstlerinnen haben ihren Lebens und Arbeitsmittelpunkt in der Stadt Bern. Hauptpreis: Véronique Zussau (1962) Véronique Zussaus künstlerische Praxis umfasst immersive Installationen, Assemblagen, Aquaralle sowie Foto- und Videoarbeiten. Die Künstlerin, die auch Mitglied der kantonalen Kunstkomission Bern ist und an lokalen Kunsthochschulen doziert, ist fasziniert von «flüchtigen Gleichgewichten» in Natur, Umwelt und dem Leben an sich. Sie gewinnt 15'000 Franken und ermöglicht sich damit einen Forschungsaufenthalt in Japan. Die Jury: «In kontinuierlichem prozesshaften Scha:en lotet sie Spannungsfelder zwischen Raum, Natur und Technologie aus. Ihr Werk überzeugt in ihrer Präzision und Konsequenz und berührt durch spielerische Neugier und radikale Entschlossenheit.» Anerkennungspreise: Flurina Hack (1968) | Caroline Singeisen (1977) In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet die freischaffende Künstlerin Flurina Hack oft mit Alltagsgegenständen und ausgedienten Materialien. Diese bearbeitet und verfremdet sie, bis sich ihre ursprünglichen Funktionen und Zuschreibungen verschieben. Ein neuer Blick auf Unspektakuläres wird möglich. Die Jury: «Mitunter faszinierend sind ihre raumspezifischen Gefüge, die über einen längeren Zeitraum interaktiv wachsen, sich kontinuierlich (um)-wandeln und punktuell mitperformativen Aktionen und Live-Musik zusammenspielen.» Caroline Singeisen ist primär Zeichnerin – mit diesem Medium erforscht sie das Ephemere genauso wie die haftende Farbe auf Papier, hybride Wesen und Verfall. Gleichzeitig experimentiert sie mit Naturmaterialien. Die Jury: Mit grosser O:enheit und Experimentierfreude lotet sie die Möglichkeiten des Mediums aus und bewegt sich dabei stets im spannungsreichen Feld zwischen Intuition und Kontrolle. Preisverleihung und Ausstellung Preisverleigung: Freitag, 23.10.2026, 18 Uhr, Galerie Beatrice Brunner in Bern. Die Werke der Künstlerinnen sind ausgestellt vom 23.10. bis 7.11.2026 – Do, Fr, jeweils 14-18h, Sa 12-16h www. jungckkünstlerinnenpreis. chHöhepunkte
- Preisverleihung am 23.10.2026
- Hauptpreis an Véronique Zussau
- Anerkennungspreise für Flurina Hack und Caroline Singeisen
Allgemeine Informationen
Der Jungck-Künstlerinnenpreis 2026 wird am 23. Oktober in der Galerie Béatrice Brunner in Bern verliehen. Die Stiftung ehrt Künstlerinnen mit Werkplatz im Kanton Bern, die über bescheidene Mittel verfügen und sich durch ihre künstlerische Praxis auszeichnen.
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