Beschreibung
Kuratiert von Margit Bartl-Frank / Ursula Stadlmüller Im März 1938 erlebte die Rheintaler Bevölkerung den Anschluss Österreichs an Hitlers Grossdeutschland hautnah. Über Nacht wurde die österreichisch-schweizerische Grenze zur Grenze zum Dritten Reich. Die Schweiz reagierte mit dem Zusammenzug des Landjägerkorps im Rheintal, sperrte Brücken und befestigte sie mit Stacheldraht. Man spürte die wachsende Gefahr – der Chronist aus Berneck sprach 1938 in seiner Dorfchronik von einer «dunklen Drohung», die vom nationalsozialistischen Deutschland ausging. Mit dem Kriegsbeginn am 1. September 1939 wurde diese Drohung zur bitteren Realität. Von 1938 bis 1945 lebten die Bewohner des Rheintals ihren Alltag in einer herausfordernden Zeit, in der die Bedrohung durch den Krieg stets im Hintergrund lauerte. Die Ausstellung gibt Einblicke in das Leben und die Erlebnisse der Rheintaler und Rheintalerinnen und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Zusammen mit Fotografien und historischen Dokumente wird gezeigt, welche Herausforderungen im Schatten des Krieges zu bewältigen waren.
Höhepunkte
- Ausstellung über den Alltag im Rheintal während des Zweiten Weltkriegs
- Zeitzeugenberichte und historische Dokumente
- Kuratiert von Margit Bartl-Frank und Ursula Stadlmüller
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung im Museum Prestegg in Altstätten SG beleuchtet das Leben der Rheintaler Bevölkerung zwischen 1938 und 1945. Sie zeigt, wie der Schatten des Krieges den Alltag prägte und welche Herausforderungen die Menschen bewältigen mussten.
Standort
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September 2026
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