Beschreibung
Friedensvisionen oder Pazifismus werden uns derzeit insbesondere durch die harte Realität von Kriegen in der Ukraine und in Nahost regelrecht ausgetrieben. Auch überzeugte Friedensbewegte ringen mehr und mehr mit dem Dilemma, dass es in manchen Konflikten keine Alternativen zum Einsatz militärischer Gewalt zu geben scheint. Wie lassen sich das historische Erbe und die grossen Ziele der Friedensbewegungen bewahren, zeitgerecht neu denken und verantwortungsvoll weiterführen? Und wie können wir die Visionen und Stimmen von Friedensengagierten in der Öffentlichkeit wieder zur Geltung bringen? Zwei Impulsreferate spannen zunächst den Bogen zwischen den Erfahrungen mit Krieg, die eine SRFKorrespondentin in der Ukraine macht, und dem Blick auf die verschiedenen Herausforderungen, denen sich ein politischer Pazifismus heute stellen muss. Im Anschluss vertieft ein erweitertes Podium mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Friedensorganisationen zentrale Aspekte des Themas und diskutiert Perspektiven und Optionen des Friedensengagements. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz (Resos), Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe), Schweizerischer Friedensrat (SFR) Das Detailprogramm ist dem Tagungsflyer (PDF) zu entnehmen. Gäste - Judith Huber, Osteuropakorrespondentin, Radio SRF - Jakob Tanner, emeritierter Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der neueren und neuesten Zeit, Universität Zürich - Ruth-Gaby Vermot-Mangold, promovierte Ethnologin und Soziologin, Gründerin und langjährige Präsidentin von PeaceWomen Across the Globe, ehemaligeNationalrätin und Europarätin - Jonathan Sisson, Experte für Friedensförderung, Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Schweizerische Friedensstiftung swisspeace, Vertreter der International Fellowship of Reconciliation (IFOR) beim UN-Menschenrechtsrat in Genf Leitung/Moderation - Prof. em. Dr. Silvia Schroer, Präsidentin der Religiös-Sozialistischen Vereinigung der Deutschschweiz - Adrienne Hochuli, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie Kosten (inkl. Pausenverpflegung) CHF 30/20* * Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis Anmeldung Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Sonntag, 18. Oktober 2026.Höhepunkte
- Impulsreferate zu Pazifismus und Kriegserfahrungen
- Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener Friedensorganisationen
- Kooperation mit Resos, TheBe und SFR
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung "Frieden schaffen - ohne Waffen?" thematisiert die Herausforderungen des Pazifismus in der heutigen Zeit. Expertenreferate und eine Podiumsdiskussion bieten Raum für den Austausch über Friedensvisionen und die Rolle von Friedensbewegungen im aktuellen Kontext.
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