Beschreibung
Florian Germann (*1978, Kreuzlingen, CH; lebt und arbeitet in Zürich, CH) erforscht in seinen Skulpturen und Installationen die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Maschine. Er arbeitet mit Materialien, die er als Energieträger versteht, und formt daraus hybride Körper, die zugleich vertraut und fremd erscheinen. Seine Objekte wirken wie organisch-technische Wesen, deren Oberflächen und Strukturen auf physikalische wie mythologische Kräfte verweisen. Manche Skulpturen entwickeln ein Eigenleben, werden von Insekten, Vögeln oder Pflanzen besiedelt und zu dynamischen Systemen, in denen Interaktion und Wandel zentral sind. Germanns Skulpturen können damit zu Umgebungen werden, die sowohl wahrnehmend als auch formend agieren – Instrumente, die Energie kanalisieren, Sinneseindrücke lenken und Verbindungen zwischen Lebensformen herstellen. Sie erinnern an Apparaturen, die empfangen, übertragen oder transformieren, wobei unklar bleibt, ob sie gebaut, gewachsen oder aus einer anderen Wirklichkeit hervorgegangen sind. In dieser Unschärfe öffnen sich Räume für Spekulation, in denen sich neue Vorstellungen von Zusammenleben und Materialität entfalten.
Höhepunkte
- Skulpturen und Installationen von Florian Germann
- Erforschung der Beziehung zwischen Mensch, Tier und Maschine
- Dynamische Systeme durch Interaktion mit der Umwelt
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung von Florian Germann im Kunstmuseum Appenzell zeigt seine einzigartigen Skulpturen und Installationen. Diese Werke erforschen die komplexen Beziehungen zwischen Mensch, Tier und Maschine und laden die Besucher ein, über Materialität und Zusammenleben nachzudenken.
Standort
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