Beschreibung
Kunstpause 2026: Junge Kunst, Neue Perspektiven und zahlreiche Möglichkeiten zur Mitgestaltung. Vom 25. September bis 3. Oktober findet die 21. Ausgabe von Kunstpause statt. Vierzehn Künstler aus Zug, der Schweiz und Nachbarländern präsentieren Werke, die in der Ausstellung im Chollerhalle als ein verschmelzendes Universum gezeigt werden. Der diesjährige Ausstellungsraum lockt Besucher mit seiner labyrinthartigen Anordnung. Spazieren, ruhen, liegen, sitzen, schaukeln: Besucher sind auf vielfältige Weise eingeladen, zu verweilen – und ihr Auge für Details zu schärfen. Bei Kunstpause ist ein nutzloses Objekt nicht nutzlos. Eine Plastiktüte ist nicht nur eine Plastiktüte. Ein Kinderzeichnung ist nicht nur eine Erinnerung. Dieses Jahr werden unsere eigene Beobachtung und Interpretation zu einem Spiegel unserer Gedanken, Gefühle und Handlungen.
Die Ausstellung kann eigenständig erkundet oder durch geführte Touren vertieft werden – eine Einladung zu kritischer Reflexion, spontaner Entdeckung und Perspektivwechsel. Betrachten Sie Kunst nicht nur – erleben Sie sie.
Dieses Jahr eröffnet „Die Kunstpause“ neue Wege, sich mit der Ausstellung auseinanderzusetzen. Verschiedene interaktive Stationen laden Besucher ein, aktiv teilzunehmen und die ausgestellten Werke auf unterschiedliche Weise zu erleben. Ein Journal begleitet die Tour und bietet Inspiration für die individuelle Erkundung der Ausstellung.
Die geführten Touren sind auch dialogisch und interaktiv gestaltet. Zudem finden vier neue dialogbasierte Führungen statt. Menschen verschiedener Generationen und mit unterschiedlichen politischen Ansichten teilen ihre persönlichen Perspektiven und zeigen, wie unterschiedlich Kunst wahrgenommen und interpretiert werden kann. Teilnehmer sind unter anderem Adrian Weibel (geboren 1957), Olivia Heller (geboren 2017), die junge ALG-Politikerin Lea Schlumpf und Gregor Bruhin, Mitglied des Kantonsrats für die SVP. Kunstpause für Schulklassen und Gruppen
Dieses Jahr liegt ein besonderer Fokus auf Kunstvermittlung für Schulklassen und Gruppen. Vom 28. September bis 2. Oktober finden tagsüber spezielle interaktive Führungen statt. Das professionelle Bildungsteam gibt Einblicke in die Arbeiten der ausstellenden Künstler und lädt die Teilnehmer ein, die Werke gemeinsam zu entdecken, zu diskutieren und eigene Gedanken zu teilen. Das Programm stößt bereits auf großes Interesse: Rund 200 Schüler haben sich für die Touren angemeldet. Einige Plätze sind noch verfügbar. Neben Schulklassen richtet sich das Programm auch an Berufsschulen, Hochschulen, Gruppen und Vereine.
Informationen und Anmeldung sind auf der Webseite von Kunstpause erhältlich. Hands-On-Programm
Auch in diesem Jahr lädt Kunstpause die Besucher wieder zum Mitmachen ein. Beim „Let’s Draw!“ am ersten Samstagabend nehmen die Besucher ihre eigenen Stifte in die Hand. Das Format basiert auf dem bekannten Zeichenspiel „Cadavre Exquis“: Gemeinsam erstellen die Teilnehmer eine Zeichnung, wobei jeder nur einen Teil des Bildes sieht und es fortsetzt. Das Blatt wird dann gefaltet und weitergereicht. Erst am Ende wird das überraschende Endbild sichtbar.
Unter Anleitung der Illustratorin Yolanda Keiser erstellen die Teilnehmer gemeinsam ein Bild – spielerisch, überraschend und ohne Leistungsdruck. Das Format lädt dazu ein, Kindheitserinnerungen wieder aufleben zu lassen und kreativ zu werden.
Am darauffolgenden Freitagabend geht der kreative Spaß mit Karikaturist Andri Gotsch weiter.
Kunstkino: Kunst, Geschichte und Erinnerung
Ein weiteres Highlight ist das Kunstkino. Ausgewählte Filme bieten zusätzliche Perspektiven auf Kunst, Geschichte und Erinnerung und behandeln Themen, die auch in der Ausstellung eine Rolle spielen.
Am 27. September wird „Woman in Gold“ gezeigt. Der Film behandelt Themen wie Erinnerung, geraubte Kunst und die Vergangenheit und stellt eine direkte Verbindung zu zentralen Fragen der Ausstellung her.
Am 1. Oktober folgt ein Kurzfilmprogramm in Kooperation mit dem Zug Film Festival. Das Programm zeigt Werke junger Filmemacher und präsentiert eine weitere Form zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucks.
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit ist seit Beginn ein zentrales Anliegen von Kunstpause. Das Chollerhalle ist vollständig barrierefrei zugänglich. Für alle Kunstpause-Guided Tours steht ein mobiles Audiosystem (FM-System) zur Verfügung, um Menschen mit Hörbehinderungen einen besseren Zugang zu den edukativen Inhalten der Ausstellung zu ermöglichen. Das Hörhilfesystem wird in Kooperation mit Pro Audito Zug bereitgestellt.
Zudem findet im Rahmen von Kunstpause der Workshop „Alle inklusive“ statt, organisiert von IG Kultur Luzern, dem Kleintheater Luzern und dem Netzwerk Neubad. Der Workshop verfolgt einen praktischen Ansatz zur Förderung von Inklusion im Kulturbereich. Gemeinsam identifizieren die Teilnehmer Barrieren, teilen Erfahrungen und entwickeln konkrete Ideen für inklusive Kulturarbeit.
Der Workshop findet am Donnerstag, 1. Oktober, von 16:30 bis 18:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Informationen und Anmeldung sind auf der Webseite von Kunstpause erhältlich. Neu: Mit der KulturLegi
Kunstpause bietet jetzt auch ermäßigten Eintritt mit der KulturLegi an. Ziel ist es, die Ausstellung einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.
Kunstpause sieht kulturelle Teilhabe als wichtigen Teil seiner Mission: Junge zeitgenössische Kunst soll nicht nur einem Fachpublikum zugänglich sein, sondern möglichst vielen Menschen erreicht werden und sie einladen, sich auf eigene Weise damit auseinanderzusetzen. Kunst sammeln – Junge Künstler unterstützen
Kunstpause lädt nicht nur zum Betrachten der Kunst ein, sondern bietet auch die Möglichkeit, ein Kunstwerk mit nach Hause zu nehmen. Originalwerke aus der Ausstellung sind zum Kauf erhältlich. Der Kunstkiosk bietet zudem kleinere Kunstwerke und einzigartige Schmuckstücke aus Kunst und Design.
Über den Kollektors Klub unterstützt Kunstpause direkt junge, unabhängige Künstler. Für eine Jahresmitgliedschaft von CHF 280 erhalten Mitglieder ein limitiertes Kunstwerk sowie das Vorrecht auf Werke aus Kunstpause 2027. Die Mitgliedschaft ist auf 20 Plätze pro Jahr begrenzt. Abschlusskonzert
Nach der Abschlussveranstaltung am Samstag, 3. Oktober, setzt Kunstpause mit einer musikalischen Feier fort. Die Ausstellung schließt an diesem Abend um 19 Uhr. Im Anschluss findet das Konzert „Sonst war es schön“ statt.
Dieses interdisziplinäre Bühnenprojekt verbindet persönliche Tagebucheinträge mit Originalmusik. Die drei Geschwister Melia, Bastian und Jonas Inglin, zusammen mit Edward Rushton, gestalten ein Finale voller Sprache, Musik und Erinnerungen. Persönliche und oft humorvolle Texte treffen auf neue Musik und erzählen Geschichten aus Kindheit, Jugend und Alltag – manchmal ernst, manchmal heiter, immer persönlich.
Kunstpause Seit 2004 widmet sich Kunstpause der Förderung junger, zeitgenössischer Kunst. Jährlich recherchiert das kuratorische Team neue künstlerische Trends und erweitert bewusst den Fokus über die traditionellen Bildkünste hinaus. Das Ergebnis sind Ausstellungen, die auch Elemente der Grafik, des Designs, der Performance und der digitalen Kunst integrieren.
Das jährliche Ausstellung hat mehrfach den Veranstaltungsort gewechselt. Doch eines ist bei Kunstpause stets gleich geblieben: Es ist eine Heimat für junge Künstler – ein Ort, an dem Werke einem breiten Publikum präsentiert werden können und neue Verbindungen entstehen.
Das Team entwickelt sich ebenfalls ständig weiter. Neue Menschen und Perspektiven bringen frische Ideen und ermöglichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Kunstpause. Dies unterstützt nicht nur die Arbeit hinter den Kulissen, sondern bietet auch jungen Menschen eine Plattform, um in die kreative Welt einzusteigen.
Öffnungszeiten:
Freitag, 25. Sept.: 19–22 Uhr
Samstag, 26. Sept.: 13–22 Uhr
Sonntag, 27. Sept.: 13–19 Uhr
Donnerstag, 1. Okt.: 18–22 Uhr
Freitag, 2. Okt.: 18–22 Uhr
Samstag, 3. Okt.: 13–22 Uhr
Das vollständige Programm und Tickets: www.kunstpause.ch
Höhepunkte
- Ausstellung mit 14 Künstlern aus Zug und Nachbarländern
- Interaktive Stationen zur Besucherbeteiligung
- Geführte Touren für vertiefte Erkundung
Allgemeine Informationen
Kunstpause 2026 findet vom 25. September bis 3. Oktober in der Chollerhalle in Zug statt. Die diesjährige Ausstellung lädt Besucher ein, eine labyrinthartige Anordnung zu erkunden, und fördert kritische Reflexion sowie persönliche Interpretation der Kunst durch verschiedene interaktive Erlebnisse.
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