Beschreibung
Die Ausstellung spürt den Geschichten nach, die Angelika Kauffmann (1741–1807) in ihren Bildern erzählt. Auf welche literarischen Stoffe griff die belesene Künstlerin und Büchersammlerin zurück? Wer sind die dargestellten Figuren? Welche Szenen und Textstellen wählte sie aus und wie setzte sie das Geschehen ins Bild? Diese und andere Fragen werden anhand von Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken aus allen Schaffensperioden der Malerin genauer beleuchtet. Ergänzt wird die Präsentation durch wertvolle Bücher und Erstausgaben, Briefe, Ideenskizzen und Ölstudien, die faszinierende Einblicke in den Werkprozess geben – von den ersten Bildern im Kopf bis zum fertigen Gemälde oder Illustrationsentwurf. Die einzelnen Kapitel spannen dabei einen Bogen von den Epen und Tragödien der Antike über William Shakespeare und den italienischen Renaissancedichter Torquato Tasso bis zum Zeitalter der Aufklärung, zu den Schriften Voltaires und zu berühmten Zeitgenossen der Künstlerin wie Goethe, Herder und Klopstock. In der Gegenüberstellung von Texten und Bildern zeigt sich, dass Angelika Kauffmanns Werke Auge und Geist gleichermaßen ansprechen und demnach nicht nur betrachtet, sondern auch gelesen werden wollen.
Höhepunkte
- Ausstellung über Angelika Kauffmanns literarische Inspirationen
- Präsentation von Gemälden, Zeichnungen und wertvollen Büchern
- Einblicke in den Werkprozess der Künstlerin
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung beleuchtet die Geschichten, die Angelika Kauffmann in ihren Bildern erzählt, und untersucht die literarischen Quellen, die sie nutzte. Sie zeigt Werke aus allen Schaffensperioden der Malerin sowie Briefe und Ideenskizzen, die den kreativen Prozess veranschaulichen.
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September 2026
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