Beschreibung
Der Vortrag vergleicht die Verfahren der Volksinitiative in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit besonderem Fokus auf die rechtliche Kontrolle. Während die Schweiz Initiativen primär im politischen Prozess prüft, unterstellt Liechtenstein diese bereits vor der Unterschriftensammlung einer umfassenden gerichtlich geprägten Vorprüfung. Vor diesem Hintergrund wird aufgezeigt, wie Liechtenstein das ursprünglich aus der Schweiz übernommene Instrument institutionell weiterentwickelt hat. Abschliessend wird diskutiert, inwiefern dieses Modell als Reformansatz für die Schweiz dienen kann. Goran Seferovic ist Professor für Öffentliches Recht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur, Titularprofessor an der Universität Zürich sowie Rechtsanwalt in Zürich. Seine Forschungsinteressen liegen im Staats- und Verwaltungsrecht, mit einem Schwerpunkt auf der direkten Demokratie und ihrer rechtlichen Einbettung im internationalen Vergleich.
Höhepunkte
- Vergleich der Volksinitiativen in der Schweiz und Liechtenstein
- Fokus auf rechtliche Kontrolle und Reformimpulse
- Vortrag von Goran Seferovic, Professor für Öffentliches Recht
Allgemeine Informationen
Der Vortrag beleuchtet die Unterschiede zwischen den Verfahren der Volksinitiative in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Besonderes Augenmerk liegt auf der rechtlichen Kontrolle und der Frage, ob das liechtensteinische Modell als Reformansatz für die Schweiz dienen kann.
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November 2026
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