Beschreibung
Am 21. Oktober 1966 kommen bei einem Erdrutsch im walisischen Aberfan 144 Menschen ums Leben, darunter 116 Kinder. Dieses reale Ereignis bildet die Grundlage des Stücks.
Das Stück spielt im Juni 1967, etwa acht Monate nach der Katastrophe. In dieser Zeit trifft sich eine Gruppe trauernder Mütter regelmässig in einem Raum über einem Hotel, um in geschütztem Rahmen zu sprechen, zu weinen und, zwischen Schmerz und Erinnerungen, auch zu lachen. Als sie heimlich eine Revlon-Vertreterin einladen, in der Hoffnung, durch Make-up-Tipps etwas Normalität und Selbstwertgefühl zurückzugewinnen, entspinnt sich ein unerwartetes Gespräch über Verlust, Schuld und Schönheit, äusserlich wie innerlich.
Dieses emotionale, dialoggeprägte Stück, basierend auf einem realen historischen Ereignis, bewegt sich zwischen Schmerz, Ironie und zarter Hoffnung und berührt ebenso, wie es zum Nachdenken anregt. Es ist das erste Bühnenstück des in Südwales geborenen Autors Neil Anthony Docking, feierte 2017 am Edinburgh Festival Premiere und erhielt eine Olivier-Nominierung sowie den Off-West End Award für das beste neue Stück 2018.
Höhepunkte
- Lesung mit emotionalem Bezug auf das Aberfan-Unglück 1967
- Unerwartete Gespräche über Verlust, Schuld und Schönheit
- Erstes Bühnenstück des preisgekrönten Autors Neil Anthony Docking
Allgemeine Informationen
Die Lesung findet im Theater Remise Bern statt und basiert auf dem realen Ereignis des Aberfan-Erdrutsches. Das Stück thematisiert Trauer, Hoffnung und Selbstwertgefühl in einer dialogreichen Inszenierung.
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December 2026
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