Beschreibung
VON REGINALD ROSE
REGIE: MARTIN BEETZ Ein 16- Jähriger Junge wird des Mordes an seinen Vater angeklagt. Die Verhandlung führt klar in eine Richtung: schuldig. Jetzt ist es an der Reihe der 12 Juroren, den Schuldspruch einstimmig zu bestätigen.
Das ist die Ausgangslage für das Stück " Die zwölf Geschworenen" (Twelve Angry Men) von Reginald Rose aus dem Jahr 1954, berühmt durch die Verfilmung mit Henry Fonda von 1957.
Die Zwölf machen ihren Job, wollen aber eigentlich alle nach Hause und das Thema schnellstmöglich abschließen. Einer der Geschworenen hat aber Bedenken. Man könnte meinen, dass dieses Stück seine Zelt gehabt hat, doch vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen wird deutlich, dass neben der Kommunikation auch Themen wie Rassismus, Vorurteile und der Umgang mit Minderheiten eine zentrale Rolle spielen. Wird heute noch miteinander gesprochen und wenn ja, auf welcher Ebene und findet da ein echtes Zuhören statt? Wie schnell sind wir mit vorschnellen Urteilen und Stereotypisierung? Haben Argumente heutzutage noch eine Wirkung oder wird die Wahrheitsfindung danach ausgerichtet, was bequemer zu glauben ist und/oder folge ich der Meinung, die am lautesten vertreten wird? „Immer noch aktueller Klassiker"
Höhepunkte
- Premiere des Klassikers "Die 12 Geschworenen"
- Regie: Martin Beetz
- Thematisiert aktuelle gesellschaftliche Fragen
Allgemeine Informationen
Das Stück "Die 12 Geschworenen" von Reginald Rose behandelt die Herausforderungen der Jury in einem Mordprozess. Die Aufführung findet im Theater an der Marschnerstraße in Hamburg statt und beleuchtet Themen wie Vorurteile und Kommunikation in der heutigen Gesellschaft.
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April 2027
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