Beschreibung
Viele Ostdeutsche seien auch Jahrzehnte nach Ende der DDR noch nicht in der Demokratie angekommen: Das befand vor einiger Zeit der Ostbeauftragte der deutschen Regierung. Tatsache ist, dass die AfD im Osten auf doppelt so hohe Stimmenanteile kommt wie im Westen, dass nationalistische und fremdenfeindliche Haltungen verbreiteter sind und die Wirtschaftsleistung tiefer ist. Aber was genau hat das mit der DDR und deren Erbe zu tun? Ist der einstige Osten nach der Wiedervereinigung zu einer abgehängten Region geworden, in der Ressentiments und Diktaturnostalgie blühen - oder ist das ein Zerrbild, das vorab im Westen zirkuliert? Gisela Hürlimann, Professorin für Technik- und Wirtschaftsgeschichte in Dresden, und dem Wirtschafts- und Sozialhistoriker von der Universität Göttingen Hartmut Berghoff sprechen darüber, wie die DDR abgewickelt wurde, welche Prägungen aus der Diktaturzeit ins heutige Deutschland hineinwirken und was die junge Generation in Ostdeutschland mit der DDR verbindet. Moderation: Claudia Mäder, Leiterin "NZZ Geschichte".
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Magazin «NZZ Geschichte» statt.
Höhepunkte
- Diskussion mit Gisela Hürlimann und Hartmut Berghoff
- Moderation durch Claudia Mäder, Leiterin "NZZ Geschichte"
- Thematisierung des Erbes der DDR und dessen Einfluss auf die heutige Gesellschaft
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung beleuchtet die Auswirkungen der DDR auf die gegenwärtige Gesellschaft in Ostdeutschland. Experten diskutieren, wie die Vergangenheit die politische und wirtschaftliche Situation im Osten Deutschlands prägt und welche Verbindungen die junge Generation zur DDR hat.
Standort
Loading map...
Wie komme ich an?
Veranstaltungskalender
September 2026
Veranstaltungsmedien
Weitere Veranstaltungen in Zürich
Bereit, eine Veranstaltung auszurichten?
Erstellen, verwalten und bewerben Sie Ihre Veranstaltung in wenigen Minuten.








