Beschreibung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 prägte der Ost-West-Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion auch die Schweiz. Bis zum Zerfall des Ostblocks 1989–1991 beeinflusste die Vorstellung einer äusseren Bedrohung Politik, Gesellschaft und Alltag nachhaltig.
In jener Epoche des sogenannten «Kalten Krieges» war die Möglichkeit einer kriegerischen Auseinandersetzung stets präsent. Militärisches Denken reichte weit in das zivile Leben hinein: Zivilschutzräume, Sirenen und Notvorräte gehörten ebenso dazu wie das Milizsystem und die Vorstellung einer umfassenden Landesverteidigung. Zugleich beeinflusste die Logik von Freund oder Feind politische Debatten und gesellschaftliche Handlungsspielräume.
Wie wurde dieser «Nicht-Frieden» im Alltag erlebt? Drei Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten aus unterschiedlichen Perspektiven von ihren Erfahrungen während des Kalten Krieges. Im Gespräch geben sie Einblick in den Umgang mit einer Bedrohung, die allgegenwärtig schien. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und eigene Erinnerungen einzubringen.
Mit: Albert Vincenz, ehemaliger Berufsoffizier und Versicherungsdirektor, Katharina Spörri, Hausfrau und selbständig Tätige, Peter Kamber, Historiker und Buchautor.
Moderation: Heinz Looser, Historiker und Redaktor von unseregeschichte. ch
Höhepunkte
- Zeitzeugen berichten über den Alltag im Kalten Krieg
- Moderation durch Historiker Heinz Looser
- Einblicke in zivile und militärische Aspekte der Zeit
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung im Landesmuseum Zürich thematisiert den Einfluss des Kalten Krieges auf den Schweizer Alltag. Drei Zeitzeugen teilen ihre Erfahrungen und laden das Publikum ein, Fragen zu stellen und eigene Erinnerungen zu teilen.
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November 2026
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