Beschreibung
Chalandamarz, Chaland´avrigl, laschè las vachas our d´uvigl... Die Wurzeln des Chalandamarz finden wir in der heidnischen Zeit, bei den Römern. Der Monat März ist Mars gewidmet, dem Gott von Sonne und Krieg. Nach dem julianischen Kalender begann das Jahr im März und in den wärmeren Regionen fing damit auch der Frühling an. Dieses Ereignis wurde mit grandiosen Festen gefeiert, um Mars um seinen Segen für Felder, Wiesen und Vieh zu bitten. Die Römer haben auch im Engadin eine wichtige Rolle gespielt und haben dabei Spuren ihrer Bräuche hinterlassen. Peitschen knallend, Glocken läutend und singend werden die unsichtbaren Geister vertrieben. Dieser Lärm soll dem Winter(geist) Angst einflössen und damit die Fruchtbarkeit wecken.
Höhepunkte
- Traditionelles Fest am 1. März
- Kinder ziehen mit Glocken und bunten Hüten durch das Dorf
- Gesang und Peitschenknall vertreiben den Winter
Allgemeine Informationen
Chalandamarz in Samedan ist ein historisches Brauchtum, das am 1. März gefeiert wird. Kinder ziehen durch das Dorf, um mit Gesang und Lärm den Winter zu vertreiben und den Frühling willkommen zu heißen.
Standort
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March 2027
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