Beschreibung
Die Reformierten kennen keine Fastenzeit, daher kennen sie auch keine Fasnacht.
Fastnacht war Heiratstermin und Zinstag. Es entstanden Schaubräuche: turniermässige Kampfspiele, obrigkeitskritische Fastnachtsspiele und Umzüge. Weiter kannte man die Fastnachtsfeuer, ein Frühlingsfeuer, das vom Volk in die Fasnacht eingebunden wurde.
Im späten Mittelalter wurde der Narr zur zentralen Figur. Es entstanden die Fastnachtsspiele. Während eines Fastnachtsspiels im 14. Jh. wurde ein Franziskanermönch verspottet. So alt ist unsere Fastnacht!
Der Fastnachtstermin steht auch im Zusammenhang mit den jährlichen Waffeninspektionen mit anschliessendem Umziehen. Jeder Bürger musste in seiner Zunft zu einer Inspektion seiner Waffen antreten. Man holte die Fahnen aus den Zeughäusern, oder zog mit einem «Süwpanner» durch die Strassen.
Melancholie und militärische Disziplin, Fasnacht ist eben beides, Sehnsucht und Lebensfreude, Narrenfreiheit und der Ursprung in den Söldnerzügen. Die Fasnacht ist ein Kulturgut das gefördert werden muss. Es lohnt sich für Fastnächtler und Nichtfastnächtler etwas über die Hintergründe dieses alten Brauchtums bei Marie-Christine Egger zu erfahren.
Höhepunkte
- Historische Einblicke in die Fastnacht-Traditionen
- Führungen am Baseltor in Solothurn
- Erfahren Sie mehr über die Bedeutung und Ursprünge des Brauchs
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung bietet eine Führung, die die Geschichte und Bedeutung der Fastnacht in der Region erklärt. Sie findet am Baseltor in Solothurn statt und richtet sich an alle Interessierten, die mehr über dieses alte Kulturgut erfahren möchten.
Standort
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January 2027
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