Beschreibung
Der völkerrechtliche Menschenrechtsschutz steht vor einem Paradox: Während regionale Gerichte wegweisende Entscheidungen etwa zu Klimagerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit und Diskriminierung treffen, geraten Menschenrechtsinstitutionen durch demokratische Rückschritte und autoritäre Tendenzen zunehmend unter Druck. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des African Court on Human and Peoples‘ Rights diskutieren an diesem Abend hochrangige VertreterInnen internationaler und nationaler Gerichte über die Zukunft des regionalen Menschenrechtsschutzes, den Dialog zwischen den Gerichten und den Umgang mit wachsendem politischem Druck: Dr. Blaise Tchikaya, Präsident des African Court on Human and Peoples‘ Rights
Prof. Dr. Ann-Katrin Kaufhold, Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts
Prof. Dr. Anja Seibert-Fohr, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Begrüßung: Prof. Dr. Helmut Philipp Aust, Direktor am MPIL
Moderation: Prof. Dr. Matthias Goldmann, Professor für Internationales Recht an der EBS Law School In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
Höhepunkte
- Diskussion zum 20-jährigen Bestehen des African Court on Human and Peoples‘ Rights
- Hochrangige VertreterInnen internationaler und nationaler Gerichte
- Themen: Klimagerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit und Diskriminierung
Allgemeine Informationen
Die Veranstaltung findet im DAI Heidelberg statt und beleuchtet die Herausforderungen des regionalen Menschenrechtsschutzes. Experten diskutieren über den Dialog zwischen Gerichten und den Einfluss politischer Entwicklungen auf die Menschenrechtsinstitutionen.
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October 2026
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