Beschreibung
Eröffnung: Sa, 12. September 2026, 16:00–18:00 Uhr. Der Setzkasten, einst ein unverzichtbares Werkzeug des Buchdrucks, ordnete Buchstaben, Symbole und Abstände in klar strukturierte Fächer. Später fand er seinen Platz in Wohnräumen als Vitrine für Fundstücke, Souvenirs und persönliche Erinnerungsstücke. So wurde er zum Spiegel individueller Geschichten und Sammlungen. Für den in Winterthur ansässigen Maler Valentin Magaro ist der Setzkasten weit mehr als ein Objekt: Er wird zur Metapher für Gedanken. Seine einzelnen Fächer rufen die fragmentierte Struktur unserer Erinnerungen, Gedanken und Erfahrungen hervor. Jedes Fach birgt seine eigene Geschichte, und erst im Zusammenspiel entsteht ein facettenreiches Ganzes. Aufbauend auf diesem visuellen Konzept erforscht Magaro das Motiv des Setzkastens in einer neuen Werkserie in der Villa Sträuli. Durch Studien, Zeichnungen und Kompositionsskizzen untersucht er die Beziehungen zwischen Form, Raum und Erinnerung. Die gewonnenen Erkenntnisse münden schließlich in ein großformatiges Gemälde, das die vielfältigen visuellen und konzeptuellen Räume zu einem vorläufigen Ganzen zusammenführt – und zugleich als Ausgangspunkt für weitere künstlerische Erkundungen dient.
Höhepunkte
- Eröffnung am 12. September 2026
- Neue Werke des Künstlers Valentin Magaro
- Erforschung der Metapher des Setzkastens in der Kunst
Allgemeine Informationen
Die Ausstellung in der Villa Sträuli zeigt die neuesten Schöpfungen des in Winterthur ansässigen Künstlers Valentin Magaro. Sie vertieft das Konzept des Setzkastens als Metapher für Gedanken, Erinnerung und persönliche Geschichten und gipfelt in einem großformatigen Gemälde, das diese Themen widerspiegelt.
Standort
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September 2026
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