Beschreibung
Verbunden durch einen langjährigen künstlerischen Austausch und eine enge Freundschaft reflektieren die beiden Künstlerinnen über ihre gemeinsamen Interessen an Klang, Hören, Resonanz und kollektiven Erfahrungsformen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen ihre künstlerischen Praktiken sowie Fragen nach Schwingung, Verkörperung, Technologie und alternativen Formen der Wahrnehmung und Verbundenheit. Im Dialog zweier Künstlerinnen, deren Arbeiten sich intensiv mit Klang und dem Akt des Hörens auseinandersetzen, wird untersucht, wie künstlerische Prozesse unser Verständnis von Umwelten, Beziehungen und Kommunikationsformen erweitern können. Gemeinsam diskutieren L’Huillier und Emge das Zuhören als kreative und politische Praxis sowie die Frage, wie künstlerische Arbeiten Räume für Begegnung, Resonanz und Transformation schaffen können. Nicole L’Huillier (*1985 in Santiago, Chile, lebt und arbeitet in Berlin) ist eine transdisziplinäre Künstlerin und Forscherin an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Ihre Arbeiten umfassen Installationen, Klang- und Vibrationsskulpturen, Performances und experimentelle Kompositionen. Sie studierte Architektur an der Universidad de Chile und promovierte 2022 am MIT Media Lab. Zu ihren Auszeichnungen zählen der MIT Harold and Arlene Schnitzer Prize in the Visual Arts sowie ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Ihre Werke wurden international präsentiert, unter anderem auf der Biennale di Venezia (2024), der Ljubljana Biennale of Graphic Arts (2025), der Bienal do Mercosul (2025), in der Kunsthalle Bern und im Ming Contemporary Art Museum in Shanghai. Sie forscht und lehrt am Departement Architektur der ETH Zürich. Nina Emge (*1995 in Zürich) ist eine in Zürich und Berlin lebende Künstlerin. In ihrer Arbeit untersucht sie die sozialen Dimensionen von Klang, Stimme, Stille und Zuhören. Mittels Installationen, Zeichnungen sowie forschungs- und archivbasierten Prozessen widmet sie sich Fragen kollektiver Arbeitsweisen, der Dezentralisierung und alternativen Formen der Wissensproduktion. Emge ist Mitglied der Transnational Sound Initiative. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Kunsthalle Zürich, der Kunsthalle Bern, dem Istituto Svizzero, der Shedhalle Zürich sowie der Halle für Kunst Lüneburg gezeigt. Sprache: Englisch
Höhepunkte
- Gespräch zwischen Nicole L’Huillier und Nina Emge
- Moderation durch Yasmin Naderi Afschar
- Fokus auf Klang, Hören und Resonanz
Allgemeine Informationen
Im Rahmen der Ausstellung Canción de Amor findet ein Gespräch zwischen den Künstlerinnen Nicole L’Huillier und Nina Emge statt. Sie reflektieren über ihre künstlerischen Praktiken und die Bedeutung von Klang und Hören in der Kunst.
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December 2026
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