Beschreibung
Der britische Sänger Nigel Short gründete vor 25 Jahren seinen Tenebrae Chor. Auf der Suche nach den besten Sängern fand er sie im Chor der St. Paul’s Cathedral, in beiden Londoner Opernhäusern und im Chor der Westminster Abbey. Mit dem 16-stimmigen Tenebrae Chor hat Nigel Short einen Lebenstraum erfüllt: „Während meiner Zeit bei den King's Singers konnten wir viele Werke einfach nicht als Sextett singen. Deshalb stellte ich mir einen Chor vor, mit dem ich den weiten, leidenschaftlichen Klang großer Kirchenchöre mit der Präzision eines kleinen Vokalensembles verbinden konnte.“
„Ein Hymnus himmlischer Schönheit“ ist der Programmtitel dieser atemberaubenden spirituellen Reise durch fünf Jahrhunderte faszinierender Chor-Kunst. Werke des englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis treffen auf geistliche a cappella-Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Vom tief empfundenen „Versa est in luctum“ von Alonso Lobo, das die Trauer der spanischen Renaissance spürbar macht, führt der Weg zu den feierlichen „Burial Sentences“ von Purcell und Croft.
Ein faszinierender Höhepunkt ist das berühmte „Miserere“ von Allegri, dessen aufsteigende hohe Töne in der Akustik der Chiesa del Collegio Papio eine fast übernatürliche Wirkung entfalten. Die meditativen Werke von John Tavener treten in einen faszinierenden Dialog mit der dunklen Klangfarbe russisch-orthodoxer Gesänge von Rachmaninow und Chesnokov.
Die leuchtenden Harmonien von Eric Whitacre und die schlichte Schönheit von Gustav Holsts „Nunc Dimittis“ schließen den Kreis himmlischer Schönheit.
Tenebrae Chor (London)
Nigel Short, Dirigent
Alonso Lobo (ca. 1555-1617)
„Versa est in luctum“
William Croft (ca. 1678-1727) / Henry Purcell (1659-1695)
Burial Sentences
Thomas Tallis (ca. 1505-1585)
„Loquebantur variis languis“
„Salvator mundi“
„Te lucis ante terminum“
Antonio Lotti (1667-1740)
„Crucifixus“
Gregorio Allegri (1582-1652)
„Miserere mei, Deus“
Pause
John Tavener (1944-2013)
Funeral Ikos
Hymn to the Mother of God
Song for Athena
Sergei Rachmaninov (1873-1943)
„Heruvimskaya pesn“
Pavel Chesnokov (1877-1944)
„Heruvimskaya pesn“
Eric Whitacre (1970)
„I thank you God“
Gustav Holst (1874-1934)
„Ave Maria“
„Nunc Dimittis“
Höhepunkte
- Aufführungen des renommierten Tenebrae Chors aus London
- Enthält Werke aus fünf Jahrhunderten Chormusik
- Beinhaltet Stücke von Tallis, Purcell, Allegri, Tavener, Rachmaninow und Whitacre
Allgemeine Informationen
Das Konzert mit dem Titel „Ein Hymnus himmlischer Schönheit“ findet im Collegio Papio in Ascona statt. Nigel Short dirigiert den Tenebrae Chor in einem Programm, das geistliche Chorwerke von der englischen Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen erkundet. Die Veranstaltung bietet eine spirituelle Reise durch vielfältige Chortraditionen und -stile.
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