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10. Kammermusik - POIESIS QUARTET - Bühnen Bern

  • locationKramgasse 36, 3011 Bern, Switzerland
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Beschreibung

Poiesis Quartet 10. Kammermusikkonzert 2025 erhielt das Poiesis Quartet beim 15. Internatio­na­len Streichquartett-Wettbewerb in Banff den ersten Preis und den Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition Rapprochement von Kati Agócs. «Poiesis» stammt aus dem Altgriechischen (ποιεῖν) und bedeutet «schaffen», insbesondere etwas zu erschaffen, das es zuvor noch nie gegeben hat. Anliegen des Quartetts ist es, das Repertoire für Streichquartette um Werke aufstrebender Komponist*innen – besonders LGBTQ+-Komponist*innen of Color – zu erweitern. Nach Uraufführungen von Werken von ­Brian Raphael Nabors, Kitty Brazelton und Cara Haxo wurde das Auftragswerk String Quartet No. 7 Surfacing des chinesisch-kanadischen ­Komponisten Kevin Lau 2025 in der Chautauqua Institution uraufgeführt. Das Debütalbum as we are (Label Bright Shiny Things, 2024) wurde für die «unermessliche Tiefe» des Quartetts ­gelobt (Cleveland Classical). Im Rahmen des Wett­bewerbspreises wird das Poiesis Quartet in ­Europa u. a. bei der Biennale in Amsterdam, am Lucerne Festival, in der Londoner Wigmore Hall, im Schloss ­Esterhazy sowie beim DeutschlandRadio in Köln auftreten. Von der unmittelbaren Gegenwart zurück zu einem genau zweihundert Jahre alten Meisterwerk – das ist die Formel dieses faszinierenden Programms. Den Auftakt macht dabei eine Komposition, die 2020 entstand. To Unpathed Waters, Undreamed Shores (nach einem Zitat aus ­Shakespeares Wintermärchen) ist ein mehrsätziges Werk für Streich­quartett der US-amerikanischen Komponistin und Geigerin Michi Wiancko. Das Werk versteht sich als eine musika­lische Antwort auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die COVID-19-Pandemie. Es geht um Resilienz, Regeneration und Hoffnung für die Menschheit. Die ersten vier Sätze thematisieren umweltbezogene Themen wie den Ozean, das Artensterben und das biologische Leben im Central Park. «Crying, Together» bildet denemotionalen Kern des Werkes; dieser Satz steht für kollektive Trauer und Verbundenheit. In «Follow the Water» ist das Wasser Symbol der Regeneration und des unerschöpflichen Lebens. «Rise up», der Finalsatz, ist ein Appell an die Menschheit und Ausdruck der Hoffnung. Programm Michi Wiancko *1976 To Unpathed Waters, Undreamed Shores (2020/21) (22’) Jeff Scott *1967 Tapestry of the Beloved Beatified (20’) Auftragswerk für das Poiseis Quartet (2026) Sky Macklay *1988 Many Many Cadences (9’) Ludwig van Beethoven 1770–1827 Streichquartett Nr. 16 F-Dur Op. 135 (1826) (25’)

Höhepunkte

  • 10. Kammermusikkonzert des Poiesis Quartet
  • Erster Preis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Banff
  • Uraufführung von Werken aufstrebender Komponist*innen

Allgemeine Informationen

Das Poiesis Quartet präsentiert sein 10. Kammermusikkonzert im Konservatorium Bern. Das Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, das Repertoire für Streichquartette zu erweitern und wird Werke von LGBTQ+-Komponist*innen of Color aufführen.

Standort

locationKramgasse 36, 3011 Bern, Switzerland
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10th Chamber Music - POIESIS QUARTET - Bühnen Bern — photo 1
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